In meiner Familie ist es Tradition, dass es um ca. fünf am Nachmittag Jause gibt. Jause heißt in dem Fall Kaffee und Kuchen. Und wenn mein Papa sich einen Kuchen wünschen durfte, gab es ganz oft Eierlikörguglhupf. Das ist eine Spezialität von meiner Mama. Natürlich hab ich mir das Rezept mitgenommen, als ich ausgezogen bin. Und jetzt teile ich es mit euch. Aber ich sag’s gleich: so wie bei meiner Mama schmeckt der Kuchen nie, egal mit wieviel Liebe ich ihn mach. Er ist zwar so auch lecker, aber ihr kennt das wahrscheinlich, bei Mama schmeckts einfach am besten.

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Lasst euch jetzt aber nicht davon entmutigen. Hier also das Rezept:

Zutaten:

  • 25 dag Butter
  • 25 dag Staubzucker
  • 1 Packung Vanillezucker
  • 4 Eier
  • 25 dag Mehl
  • ½ Packung Backpulver
  • 1/8 l Eierlikör
  • ½ Packerl Schokostreusel

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Zuerst müsst ihr den Schnee schlagen. Dann in einer zweiten Schüssel Dotter, Zucker, Vanillezucker und Butter schaumig rühren. Ich persönlich nehm immer Margarine, das geht natürlich genauso. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und in die zweite Schüssel rühren. Eierlikör, Schokostreusel und den Schnee unterheben und in einer befetteten Form backen – bei 180 Grad ungefähr 50 Minuten.

Eierlikörguglhupf ist perfekt für eine Nachmittagsjause, zu der sich mal eben Besuch angekündigt hat. Er geht schnell und hält auch sehr lange frisch. Wenn also nicht gleich alles aufgegessen ist (was eher wahrscheinlich ist…), bleibt er auch in den nächsten Tagen noch flaumig und trocknet nicht aus. Er schmeckt aber auch nach einem langen Museumsnachmittag hervorragend!

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