Nach dem Milow-Konzert habe ich noch immer meinen Sommerhit-Ohrwurm. Da darf natürlich die passende Kleidung nicht fehlen. Ich habe alte Shirts mit den Textilfarben von Dylon in der Waschmaschine gefärbt und teile mit euch meine Erfahrungen.

dsc_0115

Die Firma Dylon von Henkel hat mir ein paar ihrer Textilfarben zur Verfügung gestellt. Ehrlich gesagt hat es ein bisschen gedauert, bis ich mich drüber getraut hab: ich war anfangs wirklich skeptisch, weil man seine Kleidung in der Waschmaschine färben muss. Ich hatte Angst, dass meine Waschmaschine auf ewig eingesaut ist und ich nie wieder weiße Wäsche waschen kann. Aber als ich mich endlich getraut hab, haben sich all diese Befürchtungen zum Glück als Blödsinn herausgestellt.

Generell kann ich euch sagen, dass das Textilfärben mit den Farben von Dylon kinderleicht geht. Ihr gebt einfach die Kleidung in die Waschmaschine hinein, die ihr mit neuen Farben aufpeppen wollt, gebt die Farbe dazu und fertig. Naja, insgesamt braucht es natürlich einige Waschgänge und doch viel Zeit, aber eure Aufgabe ist dabei echt überschaubar. Ich hab erst mit einer halben Packung Farbe begonnen, was für zwei Shirts, ein kleines Handtuch und ein paar Socken mehr als ausreichend war.

dsc_0522

Man braucht, wie gesagt, drei Waschgänge für den Färbeprozess. Einen zum Färben selbst, einen zum Nachwaschen mit Waschmittel und einen zum Reinigen der leeren Waschmaschine. Wenn man diese Reihenfolge einhält, gibt es danach keine Probleme bei späteren Waschgängen. Ich habe gleich am nächsten Tag bunte Wäsche gewaschen und nirgends war Farbe zu finden, wo sie nicht sein soll. Beim Waschen der selbergefärbten Textilien geb ich immer sicherheitshalber so ein Farbauffang-Tuch aus der Drogerie dazu, aber ich glaub das wär gar nicht unbedingt notwendig.

Ich dachte eigentlich, dass es sich nicht lohnt, viel Kleidung selber zu färben, weil es ja doch lange dauert und sehr viele Waschgänge braucht. Aber die Farbintensität ist einfach ein Wahnsinn. Das Tulip Red ist ein derart kräftiges Rot, das so schön ist. Auch die anderen Farben strahlen wirklich. Es sieht alles aus wie gekauft. Oder schöner.

Zum Färben eignet sich eigentlich alles, was keine Seide oder Sporttextil ist. Ich habe – wie gesagt – alte Socken, Shirts und Handtücher gefärbt. Superpraktisch ist auch, dass in der Farbpackung ein Zettel beiliegt, wo ein Farbschema zu sehen ist. So kann man sehen, wie bunte Stoffe nach einem Färbegang ungefähr aussehen werden.

Wem das reine Färben zu langweilig ist, der kann mit Gummiringerl einige Ecken abbinden, so dass das Endergebnis einen Batik-Touch bekommt. Eurer Kreativität sind also keine Grenzen gesetzt.