Ihr habt doch bestimmt auch eure absolute Lieblingssüßigkeit, oder? Also ich liebe Schwedenbomben! Die könnt ich rund um die Uhr essen. Doch ich hab mich schon immer gefragt, wie diese leckeren Schwedenbomben eigentlich gemacht werden. Ich durfte beim Schwedenbombenworkshop bei Niemetz mitmachen und bin diesem Geheimnis auf den Grund gegangen.

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Zu Beginn des Workshops gabs einige Informationen zur Entstehung der Schwedenbombe. Besonders nett fand ich die uralten Fernsehwerbungen, die gezeigt wurden. Generell hat die ganze Schauküche ein bisschen Retro-Charme – da haben die alten Spots super gepasst.

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Jeder Teilnehmer hat seinen eigenen Arbeitsplatz. Da lag schon vorbereitet eine Waffelplatte, ein paar Ausstecher, ein gefüllter Dressiersack und ein Spatel. Und schon ging es los mit dem Selbermachen. Insgesamt macht jeder Teilnehmer 6 Schwedenbomben in verschiedenen Formen und Größen. Die Workshopleitung hat jeden einzelnen Schritt angesagt und auch geholfen, wenn wo etwas nicht ganz so gut geklappt hat. Ich war ein bisschen ängstlich um meine Schwedenbomben, weil man sehr vorsichtig die Masse in die Förmchen dressieren musste. Der Satz „Pass auf, dass keine Luftlöcher entstehen, sonst fällt deine Schwedenbombe beim Glasieren zusammen“ machte mir ganz schön Angst. Aber die Workshopleitung behielt alles unter Kontrolle, sodass keine einzige Schwedenbombe kaputt ging – zum Glück!

Glasieren kann man mit weißer Schokolade, Milchschokolade oder Kochschokolade. Nachdem meine Schwedenbomben mit Schokolade überzogen waren wurde es richtig kreativ. Es gab ganz viele verschiedene Toppings, die jede Schwedenbombe zu einem ganz individuellen Kunstwerk gemacht haben.

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Während die Schwedenbomben im Kühlschrank fertig wurden – sprich die Schoko hart wird – ging’s ans Malen und Kleben. Jeder Teilnehmer bekam eine weiße Schachtel und einen Bogen mit Sticker. So sind nicht nur die Schwedenbomben, die später in die Schachtel kommen, ganz individuell gestaltet, sondern auch die Verpackung.

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Zum Schluss gab es dann für jeden Teilnehmer eine Urkunde zum „Ehrenkonditormeister“. Ich bin jetzt also offizielle Ehrenkonditormeisterin für Niemetz Schwedenbomben. Das finde ich ein wirklich nettes Andenken an einen schönen Vormittag, weil die hergestellten Schwedenbomben wurden natürlich noch am selben Tag gegessen. Die waren übrigens extrem lecker – aber was anderes hab ich auch nicht erwartet.

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Wusstet ihr übrigens, dass Schwedenbomben bis zu drei Wochen haltbar sind? Bei mir ist das eigentlich gar nicht notwendig, weil ich sie eh immer vorher schon aufesse. Aber das fand ich schon spannend zu wissen, dass in einem dunklen Küchenkastl Schwedenbomben so lange halten würden. Gebt sie aber nicht in den Kühlschrank, sonst bleibt der Waffelboden nicht knusprig!

Der Workshop war natürlich keine Ausnahme für mich ganz alleine. Ihr könnt euch ganz einfach hier. für einen Termin anmelden. Pro Person kostet die Teilnahme 25 Euro. Das finde ich eigentlich sehr günstig, weil es wirklich sehr nette 1 ½ Stunden sind und man ja sogar seine Kunstwerke mit nach Hause nehmen kann. Ich kann euch den Workshop also nur empfehlen, weil es wirklich Spaß gemacht hat, seine eigenen Leckereien zu gestalten.

Zusätzlich zum Workshop gibt es auch einen 10%-Gutschein für den Schwedenbombenshop. Wer also noch nicht genug davon hat, kann nach Lust und Laune einkaufen.

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