Für Naschen ist man nie zu alt. Egal ob für daheim, als Geschenk oder für Feste – Süßigkeiten kommen immer an. Das Buch „Meine kleine Naschboutique – Süßigkeiten selber machen“ bietet viele Ideen und Rezepte zu süßen Leckereien. Passend zu meinem Hochzeitsspezial ist es auch perfekt als Inspiration für die Candybar.

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Candybars sind gerade total angesagt für Hochzeiten – die ganze Hochzeit lang naschen, alles hübsch angerichtet. Ich find die Idee so cool, dass ich sie mir für meine zukünftige Hochzeit in Gedanken auch schon mal vorgemerkt habe. Für eine Candybar auf einer Hochzeit alles selbst zu machen, ist illusorisch, schließlich hat man ja auch tausend andere Dinge zu tun. Aber für die ein oder andere nette Idee, die man dann doch selber machen kann, sorgt das Buch „Meine kleine Naschboutique – Süßigkeiten selber machen“, welches im Bassermann-Verlag erschienen ist.

Das Buch beinhaltet 16 Rezepte – eines süßer wie das andere. Zum Schluss gibt es außerdem das Kapitel „Guter Rat“. Hier werden Spezialzutaten, der Umgang mit dem Thermometer und Profi-Anleitungen zu den Rezepten noch näher erläutert.

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Die Rezeptseiten sind sehr übersichtlich gestalten und ausführlich. Bei jedem Rezept gibt es verschiedenfarbige Kästchen: orange für die benötigten Zutaten, lila für das Equipment. Das Kästchen für Equipment find ich besonders toll, weil man gleich vorab weiß, welches Werkzeug man braucht. So muss man nicht das ganze Rezept lesen oder kommt erst mitten im Prozess drauf, dass man eigentlich ein Werkzeug braucht, das man gar nicht hat. Mir geht es oft so, und dann heißt es improvisieren.

Auch gut finde ich, dass bei den Zutaten gleich dabeisteht, wieviel Menge das Rezept ergibt. Die Rezepte sind Schritt-für-Schritt-Anleitungen, die zwar detailliert, aber nicht unnötig ausschweifend sind. Die einzelnen Schritte sind mit Zahlen versehen, genauso wie die zugehörigen Bilder auch. Neben den Rezepten findet man immer wieder Tipps für Variationen, Gestaltungsideen oder auch Anleitungen, wie man die Süßigkeit am schönsten serviert oder verschenkt.

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Aber was ist jetzt in dem Buch genau drin? Ihr findet Rezepte zu Schokolade mit außergewöhnlichen Zutaten, Konfekt, Pralinen, Fruchtiges, Lakritz, Fruchtgelee, Drops und Bonbons. Es gibt aber auch tolle Klassiker für Kinder: Brausepulver mit Dipper, Brausepulver-Ufos oder Zuckerstangen. Ich bin sicher, hier ist für jeden etwas dabei.

Herz am Stiel

Und wer sofort ein leckeres Rezept für Candybar, Sommerfest oder eine kleine Aufmerksamkeit haben möchte, für den habe ich auch noch ein wunderbares Rezept: Herzen am Stiel.

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Dafür braucht ihr:

  • 170 g Mehl
  • Eine Messerspitze Backpulver
  • Ein Päckchen Vanillezucker
  • Mark von einer Vanilleschote (oder in meinem Fall: Vanillearoma)
  • 60 Staubzucker
  • 120 g weiche Butter oder Margarine

Und für die Glasur:

  • Staubzucker
  • Wasser
  • Rote Lebensmittelfarbe

Außerdem:

  • Cakepop-Stiele

Alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig eine halbe Stunde in den Kühlschrank legen und anschließend auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Aber Achtung: nicht zu dünn ausrollen, es muss ja der Stiel hineingesteckt werden können. Nun könnt ihr Herzen ausstechen und jeweils ein Holzstäbchen hineindrücken. Jetzt die Kekse 10 bis 12 Minuten bei 170 Grad goldbraun backen.

Die Kekse vollständig auskühlen lassen. Währenddessen könnt ihr mit Staubzucker, sehr wenig Wasser und roter Lebensmittelfarbe einen schönen Guss zusammenrühren. Diesen vorsichtig auf die Herzen schmieren und nach Lust und Laune verzieren. Fertig!

Das Rezept findet ihr übrigens nicht im Buch.

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