I proudly present: Viktor, the penguin. (Und ich, Bianca, präsentiere ganz stolz den Gastbeitrag meiner besten Freundin Sabine.)

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Viktor ist, wie schon gesagt und wie auch auf dem Bild zu sehen ist, ein Pinguin. (Oder genau genommen eine Pinguinfigur, aber das sage ich nicht laut, weil er es nicht weiß. Man sagt ja auch Kindern erst relativ spät, dass es das Christkind nicht wirklich gibt..) Viktors Besonderheit ist seine Fähigkeit zu klatschen und zu jubeln. Das  tut er verlässlich, wann immer man das möchte – auf Knopfdruck sozusagen.

Viktors Geschichte beginnt schon eine ganze Weile bevor er erschaffen wurde und drei Ereignisse haben zu seiner Entstehung beigetragen. Nummer eins: Seit ich vor ungefähr drei Jahren im Rahmen meines Studiums auf Animatronics gestoßen bin, war ich von diesem Thema fasziniert.

Für diejenigen, die glauben Animatronics nicht zu kennen, möchte ich einen kleinen Exkurs machen, dann wird schnell klar werden, dass eigentlich jeder schon einmal welche gesehen hat:  Animatronics sind elektronisch animierte Figuren,  die hauptsächlich in Filmen aber auch in Vergnügungsparks, Museen, etc. verwendet werden. Im Grunde genommen funktionieren sie wie Roboter, aber im Gegensatz zu diesen müssen Animatronics nicht nur Arbeit verrichten sondern vor allem charakterliche Leistung erbringen. Die wohl berühmteste animatronische Figur ist der T-Rex in Jurassic Park. Aber auch in sehr vielen anderen Filmen kommen diese Figuren zum Einsatz – beispielsweise dann, wenn eine Szene zu gefährlich ist oder wenn sie, wie in Jurassic Park, fiktive oder ausgestorbene Kreaturen beinhaltet. Wer also Mary Poppins, Der weiße Hai, King Kong, Star Wars, E.T., Terminator, Aliens, Jurassic Park, Last Samurai, Charlie und die Schokoladenfabrik, 300, Gefährten, The Revenant, Alice im Wunderland: Hinter den Spiegeln, Die Schöne und das Biest oder Ghost in a Shell -die Liste ließe sich noch lange fortsetzten – gesehen hat, der hat schon einmal Animatronics gesehen.

Wie schon erwähnt, war ich jedenfalls fasziniert von diesen elektronisch belebten „Wesen“ und beschäftigte mich während den letzten drei Jahren immer wieder, zuletzt in meiner Diplomarbeit, mit diesem Thema.

Nummer zwei: Irgendwann in diesem Zeitraum hat Bianca, meine beste Freundin und Verfasserin dieses Blogs, mich auf einen Post auf Facebook aufmerksam gemacht, mit dem sie sich besonders gut identifizieren konnte:

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Nummer drei: Ich musste im Rahmen meines Studiums mehrere Projekte machen, bei denen ich relativ frei wählen konnte, was ich machen möchte. Eines davon war zu dieser Zeit noch ausständig und ich war da gerade relativ ideenlos.

Das war die Geburtsstunde des Projekts „Viktor“.

Viktor sollte der Pinguin sein, der einem applaudiert, wenn man es morgens aus dem Bett schafft, der mir zu meiner letzten Projektnote verhelfen und mich im Laufe seiner Entstehung einige Male beinahe um den Verstand bringen sollte.

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Im Nachhinein möchte ich fast sagen, Viktor ist eine recht simple Figur. Er besteht aus einer hauptsächlich aus Metall gefertigten, mechanischen Vorrichtung in seinem Inneren, einem Motor, einem kleinen Schaltkreis und seiner äußeren Hülle.  Die Mechanik, die von dem Motor betrieben und über den Schaltkreis aktiviert wird, ermöglicht, dass er seine Arme bewegt. Und der Rest, der aus Montageschaum, einer Kunststoffschicht und einer Latexhaut besteht, ist im Grunde Kosmetik, die Viktor sein Pinguin-Aussehen verleiht.

Zuletzt hat Bianca dann noch die Patenschaft für Viktor übernommen, da sie ja maßgeblich an seiner Schöpfung beteiligt war. Und so jubelt Viktor natürlich immer, wenn er sie sieht.

Wer noch mehr über den tollen Pinguin erfahren möchte, kann gerne Sabine auf Facebook kontaktieren. Ihr findet sie hier.