Heute stelle ich euch ein Yogabuch vor: Yoga für dein Leben – mit vielen Übungen, Rezepten und Wohlfühltipps von Dirk Bennewitz und Andrea Kubasch. Außerdem hab ich ein kleines DIY-Projekt für euch, das super dazu passt: einen selbstgemachten Yogamatten-Cleaner.

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Letzte Woche war ich bei meiner lieben Freundin Kerstin, die ich viel zu selten sehe. Wir haben uns schon lange vorgenommen, gemeinsam Sport zu machen. Lange haben wir überlegt, was wir machen könnten – bis ich das Buch „Yoga für dein Leben“ bekommen habe. Gemeinsam wollten wir ein paar Übungen ausprobieren. Wir rollten also unsere Matten aus, Kerstin legte ruhige Musik auf und los ging unser Feierabend-Yoga.

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Das erste Kapitel von „Yoga für dein Leben“ erläutert Begriffe, erklärt die Yogi-Lebensphilosophie und gibt erste Anweisungen. Auch findet ihr hier einen Fragebogen, um euch selbst ein Stückchen näher zu kommen. Außerdem steht hier noch erklärt, wie ihr mit diesem Buch umgehen sollt.

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Weiter geht’s mit dem Kapitel „Yoga und dein Körper“. Hier steht alles, was ihr über euren Körper wissen müsst, wenn ihr Yoga macht. Und die ersten Übungen findet ihr hier auch schon – die sind übrigens mit Fotos und Text erklärt. Wer möchte, kann sich auch die passenden Videos im Internet anschauen. Den Link dazu findet ihr im Buch. Einige Übungen ergeben immer eine Sequenz, die ihr machen könnt. Das bedeutet also, das Buch gibt euch bereits Übungsabläufe vor, die man nachmachen kann. Zwischendurch gibt es auch immer wieder ein paar gesunde Rezepte, noch mehr Info und Entspannungsübungen.

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Dann gibt es noch die Kapitel „Yoga für deinen Geist“ und „Yoga für dein Herz“. Im ganzen Buch findet ihr Übungen, die auf einzelne Körperteile oder auch Gefühlslagen angelegt sind. Hinten gibt es eine Übersicht mit einem Wochenendprogramm und einem 21-Tage-Programm. Also egal, wie ihr euch gerade fühlt oder welcher Körperteil euch gerade wehtut – im Buch findet ihr die passende Yoga-Übung dazu.

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Insgesamt ist das Buch gut strukturiert und auch für Anfänger gut erklärt. Die Übungen jedoch sind teilweise – fanden zumindest Kerstin und ich – nicht für Anfänger geeignet (so wie wir sie waren). Wir hatten das Gefühl, relativ viel falsch machen zu können. Vielleicht ist es also besser, man nimmt dieses Buch als Unterstützung zu Yoga-Stunden oder wenn man früher schon mal Yoga gemacht hat. Schlau ist es übrigens auch, wenn man die Übungsabläufe vorher einmal durchliest und erst dann durchmacht. Dann geht alles flüssiger und die Übergänge sind logischer. Manche Übergänge sind ein bisschen unlogisch, aber das wird vermutlich mit ein bisschen Übung besser.

Wir haben die zwei Übungsabläufe, die wir gemacht haben, sehr angenehm gefunden – perfekt zur Entspannung nach einem stressigen Tag. Vergesst nicht, die passende Musik aufzulegen. Und wer fertig ist mit seinen Übungen, kann seine Matte gleich mit meinem DIY Yogamatten-Cleaner reinigen. Der ist ganz schnell zusammengerührt und duftet ganz wunderbar.

Ihr braucht:

  • Eine leere Duschgelflasche 100ml
  • 10 ml Desinfektionsmittel
  • 80 ml Wasser
  • 10 Tropfen Duftöl eurer Wahl
  • Zwei kleine Lavendelzweige
  • Ein paar Blätter Apfelminze

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Im Grunde müsst ihr einfach alles gemeinsam in die leere Duschgelflasche füllen, verschließen und schütteln. Wer zufällig eine leere Sprühflasche zuhause hat, sollte die nehmen – das ist beim Putzen praktischer. Ich habe meine Duschgelflasche zum Schluss noch mit Washitape verschönert.

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Auch wenn ich nicht regelmäßig Yoga mache, find ich die Reinigungsflüssigkeit ganz wunderbar – ich verwend sie in Zukunft für meine Matte, die ich beim Aufwärmen fürs Tanzen benutze.