Esst ihr auch so gerne Knabberzeug wie ich? Ich liebe ja kleine Snacks abends zum Fernsehen oder wenn Freunde da sind – aber ganz gesund sind Chips und Co. ja nicht. Ich habe jetzt etwas Neues entdeckt, was auch lecker ist, aber viel gesünder: Lentil Sticks.

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Die Lentil Sticks von der Firma Natural Crunchy bestehen aus Linsen, Quinoa, Chia und Reis. Dadurch sind sie eine Quelle für wertvolle Proteine und Ballaststoffe. Außerdem sind die Lentil Sticks bio, vegan und glutenfrei. Es gibt zwei Sorten: gesalzen oder mit Chili.

Ich war anfangs ein bisschen skeptisch, weil ich Linsen eigentlich nicht mag. Nach dem ersten Testen der Lentil Sticks war ich aber umgestimmt: bei der Sorte Chili schmeckt man so gut wie gar nicht, dass das Grundprodukt Linsen sind. Bei der gesalzenen Sorte ein bisschen mehr, aber für mich sind sie trotzdem lecker. Die Variante mit Chili ist scharf, aber gut. Ich persönlich vertrage kaum Schärfe im Essen, deswegen sind mir die Lentil Sticks Chili auf Dauer auch zu scharf. Mein Freund, der gerne scharf isst, liebt sie dafür. Er meint, sie schmecken ein bisschen nach Brathendlgewürz.

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Von der Konsistenz her sind die Lentil Sticks so ähnlich wie Erdnusslocken. Für einen ganzen Abend Knabberspaß wären sie möglicherweise zu trocken, daher haben wir Hummus dazu gemacht – das passt wirklich lecker zusammen. Das Rezept für unseren Hummus findet ihr weiter unten.

Die Lentil Sticks werden von der Firma Natural Crunchy mit österreichischen Produkten gemacht. Sie eignen sich nicht nur als Knabberei, sondern auch zum Kochen. Ich habe gehört, man kann auch zum Beispiel aus zerkleinerten Sticks die Panier für Schnitzel und Gemüse machen.

Kaufen könnt ihr die Lentil Sticks beim Interspar. Letzte Woche hatte der Hofer eine Aktion, vielleicht habt ihr Glück und bekommt noch welche.

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Rezept: Hummus zu den Lentil Sticks

Ich bin ein großer Fan von Dips und Hummus. Als ich die Lentil Sticks gekostet habe, war mir sofort klar: das passt so gut zusammen. Deswegen hab ich die Gelegenheit genutzt und endlich einmal selbst Hummus gemacht. Dafür braucht ihr:

  • 250 g Kirchenerbsen aus der Dose (eingeweicht; falls ihr getrocknete nehmt, braucht ihr nur 50 g und müsst sie eben selbst einweichen)
  • 3 EL Tahini Paste (Sesampaste)
  • 50 ml Olivenöl
  • Eine Knoblauchzehe
  • Saft einer halben Zitrone
  • Gemahlener Kreuzkümmel
  • Salz
  • Pfeffer
  • Wer möchte: Curry

Kichererbsen abspülen und knappe zwei Stunden in frischem Wasser köcheln lassen. Wer getrocknete Kichererbsen verwendet, sollte sie vorher mindestens 12 Stunden einweichen.

Den Knoblauch schneiden und die Zitrone auspressen. Die gekochten Kichererbsen abseihen und mit dem Knoblauch und der Zitrone vermischen. Tahini Paste, Olivenöl und Kreuzkümmel hinzufügen und alles so lange pürieren, bis eine cremige Masse entsteht. Zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Wer die gesalzenen Lentil Sticks isst, kann noch Curry in den Hummus rühren. Das schmeckt wirklich gut zusammen.

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(PR-Sample)