Habt ihr schon Pläne für den nächsten Sommer? Jetzt ist doch die ideale Jahreszeit, um den nächsten Urlaub zu planen, sich in die Wärme zu träumen und zu hoffen, dass es kein zu kalter Winter wird. Ich hab mir schon Gedanken zum Sommer gemacht: ich würde gerne nach England fahren. (Ja, fahren! Aber das ist eine andere Geschichte)

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Zur Vorbereitung auf einen möglichen England-Trip hab ich mir das Buch „…und immer rechts das Meer“ besorgt. Es erzählt von einer dreiwöchigen Wandertour in Cornwall. Das Buch von Helmut Schwarz ist 2014 im novum pro Verlag erschienen.

„…und immer rechts das Meer“ ist ein persönliches Buch, das aus der Ich-Perspektive geschrieben ist. Der Autor hat eine Küstenwanderung in Cornwall gemacht um dem Alltag zu entfliehen, als Therapie sozusagen. Seine Tour hat im Mai stattgefunden, die ideale Zeit für Cornwall, wie es scheint.

Das Buch hat ein sehr handliches Format, sodass es als kleiner Reiseführer in jeden Rucksack passt. Zum Teil ist das Layout und die Zeilensetzung ein bisschen eigenwillig, da oft mitten in der Zeile schon eine neue Zeile begonnen wird um einer Tatsache Nachdruck zu verleihen.

Am Anfang erzählt Helmut Schwarz über Cornwall an sich und bettet das in eine Karte ein, sodass man weiß, wo sich die Tour abspielt. Dann wird das Buch aber auch schon persönlicher: er beschreibt relativ detailliert seinen Freund, mit dem er die Reise gemacht hat.

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Insgesamt ist das Buch wie eine Art Tagebuch, das von der Planung, zur Anreise bis zur Heimreise reicht. Die einzelnen Tage der Reise werden als Stationen beschrieben. Jeder Tag ist ein eigenes Kapitel. Am Ende jedes Tages ist eine kleine Info-Box mit der Erkenntnis des Tages und einer Tagesstatistik. Hier findet man die Tagesdistanz, die gegangenen Höhenmeter und die Gehzeit. So kann man, wenn man möchte, die Wanderung nachmachen und weiß schon vorab, was ungefähr auf einen zukommt.

Zwischendurch findet man sehr viele wunderschöne Fotos, die sofort Lust auf einen Trip nach Cornwall machen. Die Aufmachung erinnert mich ein bisschen an ein Fotobuch: sehr schöne Fotos, Hochglanzpapier, der Text um die Fotos herum gelayoutet, hier und da ein Textfeld, manche Wörter fett gedruckt. So wirkt das Buch nicht wie der klassische Reiseführer, dafür entdeckt man sicher den ein oder anderen Geheimtipp.

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Die wirklich schönen Fotos haben mich schon sehr bestärkt, meinen nächsten Urlaub in diese Richtung zu planen. Auch wenn die Wanderung in dem Buch sehr abenteuerlich klingt, weiß ich doch jetzt, dass es nichts für mich wäre: entlang der Küste ist es relativ hügelig, wodurch die Wanderung doch anstrengend klingt. Ich werde mir einfach die schönsten Punkte aus dem Buch raussuchen und dann meine eigene Tour planen. Habt ihr auch schon Lust auf Urlaub, Strand und Meer bekommen?

Der für mich perfekte Soundtrack, der die Wartezeit auf den England-Urlaub verkürzt, ist das neue Album von Passenger: The boy who cried wolf. Die im Juli veröffentlichte CD klingt sehr typisch nach Passenger und bringt den entspannten Sommer zurück ins Wohnzimmer. Die 10 Tracks sind beim Label Black Crow Records erschienen.

 

(Das Buch war ein Rezensionsexemplar)