Lieblinge im April

Wahnsinn, wie die Zeit vergeht! Momentan hab ich relativ viel zu tun (deswegen ist es hier am Blog auch ein bisschen ruhiger geworden, sorry!) – und je mehr ich zu tun habe, desto schneller vergeht die Zeit. Unsere Hochzeit rückt immer näher, meine Uniprüfung auch und trotzdem nehm ich mir die Zeit, auch schöne Dinge zu erleben.

Vor drei Wochen waren wir für ein Konzert in Italien, was bislang eines der großartigsten Konzerte überhaupt war: der italienische Liedermacher Ermal Meta ist in unserer Lieblingsstadt Triest mit einem Streichquartett in einem ganz wunderbaren Theater aufgetreten. Der Abend war einfach magisch. Wir mögen Ermal Metas Musik schon länger (er ist 2018 für Italien zum Songcontest gefahren, wodurch wir auf ihn aufmerksam wurden), aber gemeinsam mit dem Gnu Quartet bekam seine Musik eine ganz andere Dimension. Ermal Meta hat viel zu bieten: von italienischen Gute Laune-Liedern, die perfekt zu lauen Sommerabenden passen bis zu melancholischer Musik ist vieles dabei – also alles, was ich gerne mag.

Das Konzert in Triest ist erst 3 Wochen her, aber wir können es trotzdem kaum erwarten, zu einem weiteren Konzert zu fahren. Leider ist seine Tour gerade aus und das Warten hat noch kein absehbares Ende. Damit ihr euch vorstellen könnt, welche Musik Ermal Meta macht, könnt ihr hier reinhören:

Theater im April

Wie jedes Jahr zu Ostern freue ich mich am meisten auf die Theatertradition: Jesus Christ Superstar mit Drew Sarich in Wien. Heuer wird seit langem wieder im Raimund Theater gespielt (bevor dieses ab Sommer renoviert wird), was mich besonders freut. Im Raimund Theater hab ich fast alle Wochenenden meiner Pubertät verbracht, weshalb es für mich immer einen nostalgischen Wert hat, hierher zu kommen.

JESUS CHRIST SUPERSTAR 2015 im Raimund Theater_03_C_VBW_Nathalie_Bauer
(c) Nathalie Bauer

Wieder wird Jesus Christ Superstar konzertant aufgeführt, was auch meiner Meinung nach vollkommen reicht. Bis zu einem gewissen Grad ist es inszeniert, die Kostüme sind wahrscheinlich aber modern. Für mich braucht Jesus sowieso keine langen Haare oder weißes Gewand.

Viel wichtiger ist die Besetzung, die heuer ziemlich spannend klingt: Judas wird von Gino Emnes gespielt, Maria Magdalena von Sandy Mölling (bekannt von den No Angels).
Von 12.4. bis 22.4. findet ihr mich also im Raimund Theater – es ist bestimmt jeden Besuch wert.

Lesen im April

Mein Freund lacht mich immer aus, weil ich so gerne Bücher mit extrem langen Titel lese. Diesmal war es „Wie ich mich auf einer Parkbank in einen bärtigen Mann mit sehr braunen Augen verliebte“ von Emmy Abrahamson. In dem Roman geht es um Julia, die sich in Ben verliebt. Ben hat sie auf einer Parkbank angesprochen, denn er lebt im Stadtpark und ist ein Sandler (oder wie im Buch steht: Penner).

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Zwar geht es um eine klassische, wenn auch teilweise traurige Liebesgeschichte, aber doch irgendwie nicht ganz alltäglich. Schließlich trifft man nicht alle Tage auf einen Obdachlosen, in dessen Augen man sich Hals über Kopf verliebt.

Die Protagonistin ist sehr sympathisch und die Geschichte ist sehr nett erzählt – die richtige Frühlingslektüre. Der Schreibstil der Autorin ist leicht und humorvoll, durch die knapp 300 Seiten liest man sich flott.

DIY im April

Jetzt im Frühling, wenn das Wetter schön ist, die Tage länger werden und alles blüht, hat mein Freund die Fahrradsaison eröffnet. Damit er sein Rad auch nach dem Winter gut auf Vordermann bringen kann, hab ich ihm das Buch „Der Fahrraddoktor“ von Alexander Kern mit Werkzeug geschenkt.

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In dem Buch gibt es alle wichtigen Anleitungen, die man brauchen kann: Bremsen reparieren, Schlauch wechseln, Kettenschaltung freilegen und einstellen, … Im Buch findet ihr viele Fotos und Schritt für Schritt-Anleitungen, sodass das Werken auch gar nicht so schwierig ist. Zwischendurch gibt’s immer wieder kleine Info-Kästchen mit Zusatzinfos und Erklärungen. Was ich auch sehr praktisch finde, ist zu Beginn der einzelnen Kapitel eine Gegenüberstellung von Symptomen und Ursachen – da findet man schnell den eigentlichen Fehler. Auch gibt es immer eine Liste mit dem Werkzeug, das man für die Arbeit braucht.

Bei dem Buch ist ein 8-teiliges Werkzeug (mehrere Inbusschlüssel und Schraubenzieher) und dabei, das so groß wie ein Taschenmesser ist und demnach praktisch für unterwegs ist. Das Buch ist auch eher klein, so passt es in jede Tasche. Denn bekanntlich passieren die blödesten Pannen meist nicht zuhause.

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Zwar muss ich gestehen, dass wir Buch und Werkzeug noch nicht verwendet haben, weil das Fahrrad von meinem Freund den Winter eh recht gut überstanden hat, aber ich glaube, so etwas kann man immer brauchen.

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