November-Lieblinge

Der November war bis jetzt ziemlich stressig in der Arbeit, aber ich hoffe, dass es jetzt wieder ruhiger wird. Deshalb habe ich heute drei Bücher für euch, die perfekt für lange Novemberabende zuhause sind!

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Ich lenke also bin ich von Kai Schächtele

Dieses kurzweilige Buch ist ein Liebesbrief ans Radfahren. Kai Schächtele erzählt sehr unterhaltsam, was er als Radfahrer in Berlin so erlebt. Vom ersten Fahrversuch über das Wechseln vom Fahrradschlauch bis hin zum ewigen Konflikt mit den Autofahrern: in 38 Kapiteln sind sämtliche Anekdoten vereint.

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Obwohl ich jetzt nicht so der überzeugteste Radfahrer aller Zeiten bin, fand ich das Buch wirklich lustig geschrieben. Die einzelnen Kapitel sind so aufgebaut, dass man nicht unbedingt alle hintereinander lesen muss. Wenn also grad das Kapitel „Unter Spinnern“ spannender klingt als „Warum ich auf Liegeradfahrer herabblicke“, macht es nichts, dass man die Kapitel nicht in der richtigen Reihenfolge liest.

In anderen Rezensionen habe ich gelesen, dass bei anderen Lesern die vielen Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung wohl nicht so gut ankamen. Ich persönlich finde das zwar jetzt auch nicht so nachahmenswert, unterhaltsam geschrieben ist es aber trotzdem. Man darf das Augenzwinkern nur nicht überlesen, mit dem Kai Schächtele einige Passagen geschrieben hat. Aber, der Vollständigkeit halber: bitte nicht nachmachen oder euren Kindern vorlesen 😉

Romeo und Julius von Julius Kraft

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Der Untertitel verrät schon einiges: Meine Suche nach der großen Liebe in 25 Dates. In 25 Kapiteln sucht Julius also nach dem perfekten Partner. Nachdem er von seiner eigentlichen großen Liebe verlassen wurde stürzt sich Julius in das Abenteuer von Dates. Dank Tinder und Co. sind diese ziemlich abwechslungsreich. Die Dates plätschern so dahin, teilweise regt mich die Hauptperson ziemlich auf. Es wirkt fast so, als würde er absichtlich immer und immer wieder die falschen Leute treffen.

Trotzdem ist es ein nettes Buch für zwischendurch, aber eben nicht weiter aufregend. Durch die einzelnen Geschichten war ich auch immer wieder dazu verleitet, das Buch einfach zur Seite zu legen, da es mich eben nicht „gepackt“ hat.

Gut finde ich aber, dass endlich mal ein Buch in meinem Bücherregal steht, in dem nicht die 1000ste Liebesgeschichte zwischen Mann und Frau passiert!

Wir zwei im Winter von Michael Engler und Joëlle Tourlonias

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Dieses Bilderbuch ist mittlerweile mein drittes Buch aus der Serie „Wir zwei“ und ich liebe es total! Auch wenn ich möglicherweise aus dem Bilderbuchalter raus bin, finde ich nicht nur die Geschichten von Hasen und Igel extrem liebenswert, sondern bewundere auch jedes Mal die süßen Zeichnungen.

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Joëlle Tourlonias‘ Illustrationen sind derart herzig und detailreich, dass man immer wieder Neues entdeckt. Michael Englers Geschichte erzählt von Zusammenhalt, fremd sein und Hilfsbereitschaft. Im Wald wird es langsam Winter: die Tage werden kürzer, das Wetter wird immer ungemütlicher und der Igel möchte eigentlich bald seinen Winterschlaf beginnen. Doch der Eingang zur Höhle ist versperrt. Dem Eichhörnchen fehlen Nüsse und außerdem streifen neuerdings zwei fremde Tiere durch den Wald. Sind die etwa für das Chaos verantwortlich? Gemeinsam begeben sich Hase und Igel erneut auf eine Entdeckungsreise durch den Wald, bei der nicht nur Kinder etwas lernen können.

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