Ich wollte mal etwas Neues ausprobieren, einen neuen Back-Stil. Deswegen habe ich mir das Buch „Französisch Backen“ von Aurelie Bastian besorgt. Ich liebe Croissants und Co., hab mich aber noch nie selbst daran versucht.

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Was zu allererst am Buch „Französisch Backen“ auffällt: die schönen Fotos. Farbenfroh und schön arrangiert machen die Fotos sofort Lust auf einige französische Süßigkeiten. Im Buch findet ihr übrigens ausschließlich süße Rezepte.

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Über 170 Seiten sind gefüllt mit Rezepten. Sie reichen von Klassikern wie Macarons (die ich immer noch nicht kann) zu Croissants, bis hin zu Süßigkeiten, die ich noch nicht kannte. Tuiles aux amandes (Mandelkekse), Far breton (bretonischer Pflaumenkuchen), Cramique (Rosinenbrioche) und Puits d’amour (Pasteten) klingen so unglaublich lecker (und schauen auch sehr hübsch aus). Ihr seht also, „Französisch Backen“ besteht nicht nur aus Macarons und Eclairs.

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Die Rezepte sind nicht alle ganz so einfach, aber wer gerne und oft backt, kann das bestimmt. Die Frage ist nur, ob der erste Versuch auch gleich so bildschön wird, wie im Buch gezeigt. Ihr solltet also Fähigkeiten wie Erfahrung und Geschick mitbringen, um die Rezepte nachmachen zu können. Ich habe ein Kuchenrezept ausprobiert, das wirklich gut war, leider aber nicht so schön: die Kuchenmasse ist über die Form geronnen, weswegen der Kuchen eine große Beule hatte. Mein Tipp also: die Masse für den Schoko-Joghurtkuchen auf zwei Formen aufteilen.

Auf den ersten Seiten befinden sich einige Tipps und Tricks, die detailliert und liebevoll erklärt sind. Für Brandteig, Brioche und Macarons sind diese Tricks auch wirklich brauchbar. Wusstet ihr zum Beispiel, dass man für eine Brioche ausschließlich kalte Zutaten verwenden soll?

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Die Rezepte sind eingeteilt in Frühstück, Gebäck, Kaffeezeit und besondere Anlässe, sodass man schnell die passende Süßigkeit findet.

Insgesamt ist das Buch sehr nett gestaltet und die Autorin Aurelie Bastian wirkt sehr sympathisch. Man fühlt sich beim Durchblättern wie in einem kleinen süßen französischen Backladen, durch den man sich augenblicklich durchkosten möchte. Aurelie hat noch weitere Backbücher veröffentlicht, wie zum Beispiel ein eigenes Buch über Macarons. Vielleicht würde ich ja damit endlich lernen, wie man das macht. Wer noch mehr Lust auf Frankreich hat, kann ja das Buch „Der Duft von Honig und Lavendel“ lesen.

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