Rebecca, es geht nicht ohne dich

Wenn mich jemand fragt, erzähle ich gerne, dass ich am Stehplatz und im Theater aufgewachsen bin. Zum Glück fragt dann (meistens) niemand genau nach, was ich damit meine. Was auf das erste Hören so klingt, als wär ich vielleicht insgesamt kulturell gut gebildet, weil ich vermeintlich so oft am Stehplatz in verschiedenen Theatern und Stücken war, heißt übersetzt eigentlich: ich war ungefähr dreimal in der Woche am Stehplatz von einem Theater, in ein und demselben Stück. Manchmal ist mir dieses Zugeständnis fast ein bissi peinlich, weil ich meistens gleich in die Lade mit Verrücktheiten gesteckt werde – „Was? Du hast dieses Stück schon mehrmals gesehen?“. Aber eigentlich finde ich mittlerweile, dass man sich für Leidenschaft und Enthusiasmus nicht schämen muss. Immerhin habe ich, gemeinsam mit meinen wichtigsten Menschen, ein Hobby, für das ich wirklich brenne. Das hat nicht jeder. 

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Danke, Papa!

Der Vatertag steht vor der Tür. Mir geht es jedes Jahr gleich: am liebsten würd ich meinem Papa eine Aufmerksamkeit schenken, die ausdrückt, wie wichtig er für mich ist. Aber nie habe ich eine zündende Idee, die dem würdig erscheint. Irgendwas fällt mir dann Last Minute doch immer ein. Zum Glück. Last Minute sind dann nämlich die eigenen Ansprüche auch nicht mehr gar so hoch. (Was nicht heißt, dass sich der Papa nicht freut.)

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Bücherliebe – endlich auch für den Junior

Langsam ist mein Sohn in dem Alter angekommen, dass er sich für Bücher interessiert. Und ich meine nicht für den Geschmack der Bücher oder ihr Verhalten, wenn sie auf den Boden fallen. Nein, langsam interessiert er sich wirklich für die Bilder. Er sucht sich immer wieder seine Bücher, schlägt sie auf, zeigt auf etwas (vorzugsweise einen Menschen) und macht erstaunt „aaah“. Auch wenn seine Geduld fürs Bücher Anschauen und dabei ruhig Sitzen (das ist wohl das eigentliche Problem) nur sehr begrenzt ist, merke ich seine Freude an folgenden Büchern. (Mein Sohn ist fast 14 Monate alt. Natürlich kann die Entwicklung bei Kindern unterschiedlich schnell sein, aber ich würde diese Bücher ab ca. diesem Alter empfehlen.)

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Danke, Mama!

Der Muttertag steht vor der Tür. Früher habe ich versucht, mir rechtzeitig Gedanken zu machen. Heute gehe ich eher entspannt an die Sache heran: schließlich feiere ich heuer zum zweiten Mal Muttertag als Mama, da kann ich mich auch einmal zurücklehnen und mich überraschen lassen 🙂 Aber auch meine Mama wird nicht leer ausgehen – hier ein paar Ideen für Last Minute Muttertagsgeschenke.

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Bücherliebe

Vergangenen Sommer haben wir in der Bibliothek Inventur gemacht. Dabei wurden sehr viele Bücher aussortiert, weil sie noch in alter Rechtschreibung waren oder sonst einfach unbeliebt. Und was macht man mit schier unendlich vielen aussortierten Büchern? Wegwerfen mal sicher nicht, das würde ich nicht übers Herz bringen. Also haben wir einige Bücher behalten und für Upcycling- und Kreativ-Workshops benutzt. Den Rest haben wir für einen wohltätigen Flohmarkt gespendet. Wer auch alte Bücher zuhause hat, findet hier ein paar einfache, aber wie ich finde coole, Bastelideen. 

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Kultur, Baby!

Als ich schwanger war, diskutierte ich oft bei unseren täglichen Abendspaziergängen mit meinem Papa, wie sich das Leben mit Kind wohl ändern würde. Damals war ich noch der Überzeugung, das Kind könne auch mal locker einen Abend mit dem Papa verbringen und ich kann meinem Lieblingshobby nachgehen: Theaterbesuche. Als unser Kleiner dann da war, musste ich fast schon lachen über diese Naivität, die man sich als frischgebackene Mama schon gar nicht mehr vorstellen kann. Abende alleine mit dem Papa erwiesen sich als schwieriger, als gedacht, da unser junger Herr sehr bald sehr wählerisch wurde und die Milch aus einer Flasche verabscheute. Auch wenn es Muttermilch war. Außerdem habe ich einfach unterschätzt, wie anstrengend der Alltag mit Baby ist. Die Tage und Nächte sind fordernd, jeden Abend schlafe ich vorm Fernseher ein. Da kostet es ganz schön Überwindung, abends nicht im Pyjama auf der Couch zu gammeln, sondern sich Gewand ohne Milchflecken anzuziehen und sich in das Kulturleben zu stürzen. Aber jetzt, wo mein Kind schon ein Jahr alt ist, kann ich sagen, dass ich trotzdem einige sehr schöne Kulturerlebnisse hatte. Und dass die kleinen Dinge im Alltag viel schöner sind, als jedes Hobby, brauch ich sowieso nicht zu sagen. Auch wenn mir Musik im Theater ganz schön unter die Haut gehen kann, ist es immer noch am schönsten, wenn mich mein Kind mit seinen blauen Augen und den Grübchen anstrahlt. 

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Was Musicalfans so lesen (und kochen)

Als Musicalfan geht man nicht einfach nur gerne ins Musical. Natürlich ist das das Hauptkennmerk eines Musicalfans, aber da gehört noch viel mehr dazu: lange Besuche der Bühnentür nach der Vorstellung (mein Papa sagt immer, der dritte Akt, also der Bühnentürbesuch, hat in meiner Jugend weit länger gedauert, als die ersten beiden Akte im Theater), das Lesen von Fachzeitschriften und Artikeln in Zeitungen, Insta-Stories von sämtlichen Darsteller:innen schauen, Austausch in diversen Fangruppen mit anderen Fans auf Facebook und so weiter. Neu auf meiner Musicalfan to do-Liste: das Lesen von Büchern von Musicaldarsteller:innen. Genau genommen, das Buch von Abla Alaoui (derzeit Esmeralda im Glöckner von Notre Dame).

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