Alle Jahre wieder: das Musicalfest im Raimund Theater

Bei den Vereinigten Bühnen Wien ist das Musicalfest, oder der Tag der offenen Tür, im Raimund Theater fester Bestandteil des Saisonauftakts geworden. Vor allem heuer eine super Gelegenheit, das neue Musical Schikaneder zu promoten. Abgesehen von ersten Szenenausschnitten mit Orchester und in vollem Kostüm, die stündlich im Saal zu sehen waren, gab es auch noch andere Dinge, die Groß und Klein am Musicalfest begeisterten.

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Die Mädels sind lucky, dass er Luke ist

Luke Mockridge war in der Wiener Stadthalle. Und alle Mädels um mich herum waren aus dem Häuschen. Ich bin eigentlich zufällig unter den aufgeregten Fans gelandet. Um ehrlich zu sein, kannte ich Luke Mockridge zuvor nicht wirklich. Klar, sein Name war mir ein Begriff. Allein schon deswegen, weil sein Bruder Jeremy in meiner Kindheit in den Kinofilmen rund um Cornelia Funkes Die wilden Hühner die männliche Hauptrolle spielte. Aber Luke kannte ich nur dem Namen nach. Ich gestehe, meine Erwartungen waren nicht besonders hoch – doch am Ende des Abends dachte ich anders. 16.09.2016, 20:05 Uhr. Luke Mockridge betritt die Bühne. Und alle rasten aus. Der Hype um ihn ist riesig. Seine Fans sind alle ungefähr 10 bis 25 Jahre alt. Es waren erstaunlich viele Männer im Publikum.

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Argentinien ist zurück im Ronacher

Dass Evita im Wiener Ronacher vor allem durch Che-Darsteller Drew Sarich glänzt, ist mittlerweile stadtbekannt. Doch jetzt, seit der Wiederaufnahme in die neue Saison, hat Drew Sarich endlich eine ebenbürtige Evita an seiner Seite: Marjan Shaki. Die Musicaldarstellerin ist seit Romeo & Julia im Raimund Theater ein Stern am Wiener Musicalhimmel. Da spielte sie 2005 die weibliche Hauptrolle und lernte übrigens auch ihren Ehemann Lukas Perman kennen. Die Rolle der Evita steht Marjan Shaki ausgezeichnet. Mit Charme und einer klaren Stimme entführt sie die Zuschauer nach Argentinien. Doch auch das Ensemble trägt seinen Teil zu einem gelungenen Abend bei: Tanz- und Chornummern sind mitreißend und schwungvoll. Das Orchester unter der Leitung von Koen Schoots spielt die fantastische Musik – übrigens: eines meiner persönlichen Highlights ist das Lied „Verlass mich nie“. Im Film ist es der Hit „You must love me“. Mein zweites Highlight ist der Epilog von Che. Den kannte ich noch nicht, obwohl ich Evita schon in verschiedenen Inszenierungen gesehen habe. Der Epilog ist wie das Licht der aufgehenden Sonne nach einer langen Nacht. Vor allem wenn es Drew Sarich singt. Apropos Drew Sarich. Er ist ein frecher Che, mit gewohnt bombastischer Stimme. Frech insofern, als dass er keine Berührungsängste hat – vor allem dem Publikum gegenüber nicht. So schnell kannst du gar nicht schauen, und er schaut in dein Glas an einem der VIP-Tische oder steht plötzlich auf der Armlehne deines Sitzes und singt. Dass du mit ihm bei einer Schießbude schießen musst, kann übrigens auch passieren. Möchtest du also nicht unbedingt im Mittelpunkt stehen, empfehle ich sicherheitshalber einen Platz im ersten oder zweiten Rang.

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Der Hit meiner Kindheit: Winnie Pooh-Kekse

Luke Mockridge hat so viel von den 90ern erzählt. Auch meine Kindheit hat in den 90ern begonnen. Mein Abend bei der Show von Luke Mockridge hat mich da an etwas erinnert.

Neben meinem ersten Kinobesuch bei Tarzan und meiner Vorliebe für Knusperpuffreis (vor allem den in rosa!) war meine Kindheit durch eine ganz bestimmte Figur geprägt. Mein großer Held der Kindheit, neben meinem Papa natürlich, war Winnie Pooh. Sobald ich alt genug war, abonnierten mir meine Eltern das Winnie Pooh-Magazin. Jedes Monat war es das Highlight wenn die neue Ausgabe im Postkasten auf mich wartete. In jeder Ausgabe war ein Extra dabei. Auf das hab ich mich immer am meisten gefreut. Einmal war ein Rezeptheft mit zwei Keksausstechern dabei. Das Rezeptheft ist bis heute noch mein Begleiter in der Küche. Allerdings waren bei uns in Österreich nur zwei von vier Ausstechern erhältlich. Das war ein großes Drama. Weil ich wollte natürlich alle vier Ausstecher haben – schließlich kann doch niemand auf Winnie Pooh, I-ah, Ferkel oder Tiger verzichten. Es ist mir bis heute ein Rätsel, wie, aber irgendwie schaffte es mein Papa damals aus Deutschland eine weitere Ausgabe zu organisieren, sodass ich schließlich alle Ausstecher hatte. Von dem Zeitpunkt an musste meine Mama so oft wie möglich Winnie Pooh-Kekse für mich backen. Ich durfte immer die Formen ausstechen. Und dann wartete ich gebannt vorm Ofen bis sie endlich fertig waren. Bis heute mache ich die Winnie Pooh-Kekse sehr gerne. Deswegen zeige ich euch heute mein ganz persönliches Rezept der 90er.

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Die Kreatur stellt sich vor.

Hallo,

ihr werdet denken: schon wieder ein Blog? Ich weiß, Blogs schießen momentan wie Schwammerl aus dem Boden. Und ich möchte euch noch so ein Schwammerl zeigen. Also in meinem Blog geht’s, wie der Name schon sagt, um alles was kreativ ist und/oder mit Kultur zu tun hat. Das ist nämlich auch das, was mich ausmacht: meine Liebe fürs Theater und Selbstgemachtes. Vielleicht werdet ihr jetzt denken: was genau hat das eine mit dem anderen zu tun? Aber ich werde euch schon überzeugen, dass Kochen, Backen und Basteln bestens mit Theater und Kultur zusammenpassen!

Aber bevor ich loslege, und euch regelmäßig über spannende Kulturevents und die dazupassenden Rezepte und DIY-Ideen informiere, möchte ich mich einmal vorstellen:

Ich heiße Bianca und liebe, wie schon erwähnt, das Theater. Vor allem Musicals haben es mir schon lange angetan. Aber keine Sorge, es wird hier nicht nur um Musicals gehen. Außerdem tanze ich gerne – was allerdings hier eher unwichtig ist. Viel wichtiger: ich steh total auf alles was selbstgemacht ist: von Kuchen über Pizza bis zu Möbelstücken und Accessoires. Und diese beiden Lieben werde ich in diesem Blog vereinen. Ich bin vor allem im Raum Wien überall dort unterwegs, wo es was zu sehen gibt und werde euch davon berichten. Da ich irgendwie sehr kreativ bin und mein Hirn ständig von einem Gedanken zum nächsten springt, lasse ich mich dann gleich für leckere Rezepte oder originelle DIY-Ideen inspirieren – das ist also KREA[tiv*kul]TUR!

Aber jetzt will ich euch nicht länger nerven mit theoretischen Erläuterungen worum es hier geht. Ich lege jetzt gleich los und ihr könnt euch ja dann selber ein Bild davon machen, was dieser neue Blog eigentlich ist.

Ich wünsche euch natürlich ganz viel Spaß beim Lesen! Bei Fragen, Anregungen, Lob oder Kritik könnt ihr mir natürlich immer eine Nachricht schreiben – ich antworte auch, versprochen!

 

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