Ich liebe Marillen. Nur leider kann ich sie roh nicht essen, weil ich so eine blöde Obst-Allergie habe. Ich will aber auf den Geschmack nicht verzichten, also habe ich heuer ganz viel Marillensirup gemacht – so habe ich den ganzen Winter noch was vom leckeren Geschmack nach Sommer. Hier nun das Rezept:

Zutaten

  • 3 kg Marillen
  • 2 kg Sirupzucker für Beeren und Steinobst
  • 1,5 l Wasser

Statt dem Sirupzucker könnt ihr übrigens auch normalen Zucker nehmen. Nur müsst ihr dann noch 2 EL Zitronensäure dazugeben. Der Sirupzucker enthält die Zitronensäure schon, das ist sehr praktisch.

Zuerst müsst ihr natürlich die Marillen waschen und entkernen. Die Marillen mit einem Pürierstab fein mixen, bis eine Art Mousse entstanden ist. In der Zwischenzeit kann das Wasser mit dem Zucker aufkochen, bis der Zucker zur Gänze aufgelöst ist. Das Marillenmousse durch ein Haarsieb sieben und mit dem Zucker-Wasser-Gemisch vermengen. Zum Schluss nochmal alles gemeinsam aufkochen lassen. Noch heiß in saubere Flaschen füllen und verschließen. Ich gieße immer kochendes Wasser über die Flaschen, bevor ich sie befülle.

Ihr seht also, Marillensirup ist ganz leicht selbstgemacht. So könnt ihr mit nur ein bisschen Arbeit euren Saftvorrat ordentlich anfüllen – und die ein oder andere verschenkte Flasche kommt auch immer gut an! Zum Trinken gebt ihr einfach ein Fünftel Saft und vier Fünftel Wasser in ein Glas. Wer möchte, kann damit auch leckere Drinks zubereiten. Wie zum Beispiel meine Eleonore, das Rezept dazu findet ihr hier.

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