Melancholischer Clown

Herman Van Veen legte einen Stopp mit seiner Tour „Fallen oder Springen“ im Wiener Konzerthaus ein. Ich habe meine Karte im März gekauft, und schon da gab es nur noch wenige. Also war es keine Überraschung für mich, dass sein Konzert schlussendlich ausverkauft war. Ich kenne Herman Van Veen seit ich ein kleines Kind bin, weil er ja Alfred Jodocus Kwak erfunden hat. Der war ein weiterer Held meiner Kindheit. Außerdem hab ich unter anderem mit den Liedern von Herman Van Veen Niederländisch gelernt. Umso größer war meine Freude, dass ich endlich mal ein Konzert von ihm sehen konnte.

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Katzenpressedienst

Immer im Herbst hab ich ein besonders starkes Gefühl – nämlich Sehnsucht nach Holland. Das liegt vielleicht daran, dass in Holland quasi immer Herbst ist, oder weil ich letztes Jahr im Herbst mit meinem Papa dort war und es sehr genossen habe. Jedenfalls, das Wetter ist jetzt auch bei uns regnerisch und kalt, nicht nur in Holland. Und mir war danach, mir Holland in mein Wohnzimmer zu holen. Der ist zwar schon etwas älter, aber ich kannte ihn noch nicht. Ich hab in der Uni mal das Buch dazu gelesen, damit wir die Sprache gescheit lernen. Jetzt war es endlich an der Zeit, den Film anzusehen. Aber jetzt sollte ich euch mal sagen, worum es eigentlich geht. Es geht um Die geheimnisvolle Minusch, im Original einfach nur Minoes. Das ist ein Kinderbuchklassiker von Annie M.G. Schmidt, deren Bücher ich sehr schätze.

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Passenger ist young as the morning und old as the sea

Jedes Jahr warte ich schon ungeduldig auf ein bestimmtes Konzert: Passenger in Österreich. In den letzten Jahren hat es sich immer so ergeben, dass Passenger zumindest einmal im Jahr in Österreich war. Und sein Konzert kann ich einfach nicht auslassen. Also hatte ich natürlich schon ewig mein Ticket für das heurige Konzert zuhause. Er war am 1. Oktober im Wiener Gasometer. Dort hat er schon oft gespielt. Aber eines war trotzdem ungewohnt: er hatte seine Band mit. Bisher kenne ich Passenger nur alleine mit Gitarre. Heuer ist erstmalig eine Vier-Kopf-Band mit ihm auf Tour.

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Schikaneder träumt groß

Während die Welt noch auf die Welturaufführung von dem Musical Schikaneder im Wiener Raimund Theater wartet, war ich schon mal für euch bei einer Preview. Bis zur Premiere warten kann ich nicht, dafür bin ich zu neugierig. Ich war mega gespannt auf Schikaneder, weil ich schon von vielen Seiten gehört habe, dass es so toll sein soll. Außerdem ist eine Uraufführung immer spannend. Also ging ich mit relativ hohen Erwartungen ins Wiener Raimund Theater.

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Alle Jahre wieder: das Musicalfest im Raimund Theater

Bei den Vereinigten Bühnen Wien ist das Musicalfest, oder der Tag der offenen Tür, im Raimund Theater fester Bestandteil des Saisonauftakts geworden. Vor allem heuer eine super Gelegenheit, das neue Musical Schikaneder zu promoten. Abgesehen von ersten Szenenausschnitten mit Orchester und in vollem Kostüm, die stündlich im Saal zu sehen waren, gab es auch noch andere Dinge, die Groß und Klein am Musicalfest begeisterten.

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Die Mädels sind lucky, dass er Luke ist

Luke Mockridge war in der Wiener Stadthalle. Und alle Mädels um mich herum waren aus dem Häuschen. Ich bin eigentlich zufällig unter den aufgeregten Fans gelandet. Um ehrlich zu sein, kannte ich Luke Mockridge zuvor nicht wirklich. Klar, sein Name war mir ein Begriff. Allein schon deswegen, weil sein Bruder Jeremy in meiner Kindheit in den Kinofilmen rund um Cornelia Funkes Die wilden Hühner die männliche Hauptrolle spielte. Aber Luke kannte ich nur dem Namen nach. Ich gestehe, meine Erwartungen waren nicht besonders hoch – doch am Ende des Abends dachte ich anders. 16.09.2016, 20:05 Uhr. Luke Mockridge betritt die Bühne. Und alle rasten aus. Der Hype um ihn ist riesig. Seine Fans sind alle ungefähr 10 bis 25 Jahre alt. Es waren erstaunlich viele Männer im Publikum.

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Argentinien ist zurück im Ronacher

Dass Evita im Wiener Ronacher vor allem durch Che-Darsteller Drew Sarich glänzt, ist mittlerweile stadtbekannt. Doch jetzt, seit der Wiederaufnahme in die neue Saison, hat Drew Sarich endlich eine ebenbürtige Evita an seiner Seite: Marjan Shaki. Die Musicaldarstellerin ist seit Romeo & Julia im Raimund Theater ein Stern am Wiener Musicalhimmel. Da spielte sie 2005 die weibliche Hauptrolle und lernte übrigens auch ihren Ehemann Lukas Perman kennen. Die Rolle der Evita steht Marjan Shaki ausgezeichnet. Mit Charme und einer klaren Stimme entführt sie die Zuschauer nach Argentinien. Doch auch das Ensemble trägt seinen Teil zu einem gelungenen Abend bei: Tanz- und Chornummern sind mitreißend und schwungvoll. Das Orchester unter der Leitung von Koen Schoots spielt die fantastische Musik – übrigens: eines meiner persönlichen Highlights ist das Lied „Verlass mich nie“. Im Film ist es der Hit „You must love me“. Mein zweites Highlight ist der Epilog von Che. Den kannte ich noch nicht, obwohl ich Evita schon in verschiedenen Inszenierungen gesehen habe. Der Epilog ist wie das Licht der aufgehenden Sonne nach einer langen Nacht. Vor allem wenn es Drew Sarich singt. Apropos Drew Sarich. Er ist ein frecher Che, mit gewohnt bombastischer Stimme. Frech insofern, als dass er keine Berührungsängste hat – vor allem dem Publikum gegenüber nicht. So schnell kannst du gar nicht schauen, und er schaut in dein Glas an einem der VIP-Tische oder steht plötzlich auf der Armlehne deines Sitzes und singt. Dass du mit ihm bei einer Schießbude schießen musst, kann übrigens auch passieren. Möchtest du also nicht unbedingt im Mittelpunkt stehen, empfehle ich sicherheitshalber einen Platz im ersten oder zweiten Rang.

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